Im Juli 2009 erfolgte von Maximilian Fischer der Umstieg vom Moto-Cross in die SuperMoto Branche. SuperMoto zählt sicherlich zu den spektakulärsten Motorsport-Varianten überhaupt und ist mit das Beste, was der Motorradsport in den letzten Jahren hervorgebracht hat.
Amerika: Die wahren Meister des Motorradsportes wurden hier im Vergleichskampf der Strassen- und Offroad-Stars bereits in den frühen 80er Jahren ermittelt. Zunächst versuchte man mit leicht modifizierten Moto-Cross-Motorrädern den besten Allrounder zwischen Straßen- und Offroad-Fahrer zu ermitteln. Inzwischen hat sich der SuperMoto-Sport jedoch zu einer eigenständigen Disziplin mit speziell vorbereiteten Motorrädern entwickelt.
Rennatmosphäre und Nervenkitzel pur, auf einem Parcours, der aus gemischten Asphalt und Schotterabschnitten besteht. Die SuperMoto-Welle schwappte Ende der achtziger Jahre nach Frankreich über und erfasste zu Beginn der neunziger Jahren auch Deutschland.
Die packenden Zweikämpfe, Drifteinlagen und Mega-Shows der martialisch aussehenden Piloten reissen die 5.000-10.000 Zuschauer pro Veranstaltung regelrecht von den Sitzen.
Maximilian fand an den spektakulären Drifts schnell Gefallen. Sein fahrerisches Können vom Moto-Cross kam ihm im Offroadteil sehr entgegen. Bei verschiedenen Tests wurden recht schnelle Ergebnisse erzielt und man wollte gleich im Jahr 2009 einige SuperMoto Rennen fahren. Eine Schulteroperation machte dieses Vorhaben jedoch zu nichte. Für das Jahr 2010 entschloss sich das Team wegen der kürzeren Fahrwege, die Schweizer Meisterschaft (SAM) zu fahren. Die SAM ist ein sehr gut organisierter Verein. Jede Veranstaltung läuft ab wie ein „Schweizer Uhrwerk“. Hiervon könnten sich manch andere Verbände eine Scheibe abschneiden.
Das Ziel von Maximilian war in der ersten Saison ein Platz unter den ersten 10. Dies gelang ihm auch auf Anhieb, trotz eines Motorschadens und eines Sturzes
1. Rennen Bürglen (Platz 8)
2. Rennen Sundgau (F) Ausfall wegen Motorschadens
3. Rennen Eschenbach (Platz 13 trotz eines Sturzes)
4. Rennen Bäretswil (Platz 10)
5. Rennen Ramsen (Platz 6)
6. Rennen Nüziders (Platz 5)
In der nächsten Saison möchte man unter den ersten 5 Fahrer sein. Zudem wird an den Rennen der FMS auch teilgenommen